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Das Muster der vergangenen Wochen setzt sich an den Kapitalmärkten im Wesentlichen fort: Aktien bleiben gestützt durch kräftige Unternehmensgewinne und Gewinnerwartungen, nicht zuletzt getrieben vom Vormarsch der Künstlichen Intelligenz (KI), jedoch bei regionaler Differenzierung. Gleichzeitig reflektieren Öl- und Rohstoffpreise sowie Staatsanleiherenditen weiterhin die Unsicherheit über Dauer und Tiefe der Störung globaler Lieferketten. Mit anderen Worten: Die Kapitalmärkte preisen sowohl den KI-Ausbau ein als auch Inflationsrisiken, die aus geopolitischer Fragmentierung und dem Angebotsschock im Nahen Osten resultieren.
Gewinnmomentum und Zinsumfeld im Zusammenspiel
So markierte der US-Leitindex S&P 500 in der vergangenen Woche ein weiteres Rekordhoch, getragen von kräftigen Gewinnerwartungen, gab jedoch zum Wochenausklang leicht nach. Gleichzeitig kletterten die Renditen zehnjähriger US-Staatspapiere deutlich auf rund 4,56 %. Dabei spielten nachlassende Markterwartungen an Zinssenkungen seitens der US-Notenbank Fed ebenso eine Rolle wie der weiterhin ausbleibende Durchbruch bei den Verhandlungen im Nahen Osten. Auch das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping hatte diesbezüglich keine belastbaren Fortschritte gebracht. Eine Wiederöffnung der Straße von Hormus verzögert sich also. Die Ölpreise verharren angesichts anhaltender Angebotsstörungen ungewisser Dauer auf hohem Niveau. Brent notierte zum Wochenschluss bei rund 105 US-Dollar (Quelle: LSEG, 15.05.2026).
Der KI‑Ausbau überlagert bislang die klassischen Auswirkungen eines gesamtwirtschaftlichen Schocks im Hinblick auf Bremsspuren bei Wachstum und Gewinnen. Diese Marktdynamik kann sich kurzfristig verändern. Die Börsen stehen – wie im letzten Marktausblick erläutert – in einem Spannungsfeld: Kräftiges Gewinnwachstum kann höhere Anleiherenditen eine Zeit lang kompensieren. Der Fokus verschiebt sich dabei zunehmend auf einen entscheidenden Übertragungskanal: die Zinsseite. Sollte sich der Angebotsschock verfestigen – und die Kombination aus höherer Inflation und steigender Kapitalnachfrage im Rahmen des KI-Ausbaus die Renditen so weit nach oben treiben, dass sich die Diskontsätze merklich erhöhen, könnten die Bewertungsniveaus an den Aktienmärkten unter Druck geraten.
Stichwort Zinsseite: In dieser anspruchsvollen Phase hat Kevin Warsh als Vorsitzender das Ruder bei der Fed übernommen. Selbst in den als „Energieselbstversorger“ wahrgenommenen USA steigt der Inflationsdruck im Zuge des Angebotsschocks infolge des Nahostkonflikts. Die Inflationsrate lag im April bei 3,8 %, die Kernrate bei 2,8 % und damit weiterhin klar über der Preisstabilitätsmarke der Fed. Eine kurzfristige Entspannung ist nicht abzusehen. Das mindert (mindestens) den Zinssenkungsspielraum der Fed.
Derweil untermauerte die jüngste Kommunikation der Europäischen Zentralbank (EZB) weiterhin ein Szenario moderater Zinserhöhungen, sofern es nicht zu einer raschen Deeskalation im Nahen Osten kommt. Ob die Markterwartungen von bis zu vier Zinsschritten in diesem Jahr erfüllt werden dürften, bleibt zum jetzigen Stand mit einem Fragezeichen behaftet.
Aktien entwickelter Märkte gewinnen für Langfristinvestoren an Attraktivität
Wie gestaltet sich der Blick auf die Langfristanlage, während Wirtschaft und Märkte von gegenläufigen strukturellen Kräften in unterschiedliche Richtungen gezogen werden?
Unseres Erachtens dürften Aktien strukturell im Vorteil bleiben. Das Gewinnmomentum im Zusammenhang mit KI bleibt stark. Aufwärtsrevisionen der Gewinnerwartungen für US-Aktien (MSCI USA) für 2026 und 2027 zählen in den vergangenen Quartalen zu den fünf stärksten seit 1988. Gleichzeitig nimmt die Marktbreite zu: Die Differenz zwischen den führenden Technologiewerten („Magnificent Seven“) und dem Gesamtmarkt hat sich deutlich verringert – für 2027 beträgt der Abstand im erwarteten Gewinnwachstum nur noch rund 3 Prozentpunkte, nach rund 31 % im Jahr 2024.
Vor diesem Hintergrund erhöhen wir in unseren strategischen Einschätzungen – mit einem Anlagehorizont von fünf Jahren und darüber hinaus – Aktien entwickelter Märkte auf Übergewicht und halten an unserem bestehenden Übergewicht in Schwellenländern fest. Zusätzlichen Rückenwind erhält diese Einschätzung dadurch, dass sich die Marktführerschaft sowohl sektoral als auch geografisch verbreitert und KI die Märkte über einzelne Anlageklassen hinaus strukturell verändert.
Dabei differenzieren wir gezielt nach Regionen und Sektoren. Innerhalb entwickelter Märkte bevorzugen wir Technologie, KI-Anwender wie das Gesundheitswesen sowie Energiesektoren, die vom Ausbau der KI-Infrastruktur und der steigenden Stromnachfrage profitieren. In den Schwellenländern fokussieren wir uns auf Volkswirtschaften entlang der KI-Wertschöpfungskette, insbesondere Taiwan und Südkorea. Deren Bedeutung spiegelt sich auch darin wider, dass der Technologiesektor im MSCI Emerging Markets Index stärker gewichtet ist als im S&P 500. Indien profitiert darüber hinaus von demografischen Trends, insbesondere von einer wachsenden Erwerbsbevölkerung als strukturellem Wachstumstreiber.
Zur Gegenfinanzierung reduzieren wir unsere Allokation im Rentenbereich. Hochzinsanleihen bleiben als Einkommensquelle attraktiv, unter anderem aufgrund ihrer geringeren Zinssensitivität im Vergleich zu Investment-Grade-Anleihen, werden jedoch auf eine neutrale Positionierung zurückgestuft. Im Sinne eines Gesamtportfolioansatzes bevorzugen wir es mittel- und langfristig, Wachstumsrisiken gezielt über Aktien einzugehen, anstatt im Unternehmensanleihesegment Renditeprofile mit begrenztem Aufwärtspotenzial in Kauf zu nehmen.
Staatsanleihen entwickelter Märkte gewichten wir unter und reduzieren damit die Duration relativ zur Benchmark. Inflationsindexierte Anleihen gewichten wir über, da wir davon ausgehen, dass die Inflation über einen strategischen Anlagehorizont hinweg hartnäckiger ausfällt, als derzeit an den Märkten eingepreist.
Infrastruktur wiederum bleibt unseres Erachtens über Szenarien hinweg attraktiv, insbesondere in Phasen erhöhter Unsicherheit.
Alternative Szenarien bewusst mitdenken („Plan B“)
Apropos Szenarien: Die Bandbreite möglicher Wirtschafts- und Marktpfade ist ungewöhnlich groß. Während KI derzeit Wachstum und Aktienmärkte stützt, lässt sich nicht eindeutig bestimmen, welche dieser Kräfte langfristig dominieren wird. Szenariodenken bleibt daher ein zentraler Bestandteil der Langfristanlage.
Vor diesem Hintergrund formulieren unsere Kapitalmarktannahmen eine Bandbreite plausibler Szenarien, die jeweils unterschiedliche, fundamental divergierende gesamtwirtschaftliche Entwicklungspfade implizieren. Unser Ausgangspunkt reflektiert unsere aktuelle Einschätzung, während die Bandbreite möglicher Ergebnisse verdeutlicht, wie stark „Megaforces“ die Entwicklung über einen strategischen Anlagehorizont beeinflussen können.
In einem konstruktiveren Szenario führt KI zu einem nachhaltigen Produktivitätsschub, stärkt Wachstum und Gewinne und rechtfertigt höhere Bewertungen. In einem alternativen Szenario verstärken geopolitische Spannungen stagflationäre Tendenzen, erhöhen die Risikoprämien und setzen Bewertungen unter Druck. Langfristanleger tun gut daran, für einen „Plan B“ handlungsfähig zu bleiben.
In dieser Woche stehen in einem insgesamt eher leeren Datenkalender Inflationsdaten aus Großbritannien und Japan sowie globale Frühindikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes im Fokus.
Im Euroraum dürften Stimmungsindikatoren eine weitere Eintrübung der Konjunkturperspektiven signalisieren. Dabei reagieren Erwartungen in der Regel schneller, während sich die aktuelle Lage nur zeitverzögert anpasst.
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