Für das Anlagevermögen Ihrer Kunden birgt die Inflation Risiken, die jedoch bei der Suche nach der passenden Anlagestrategie häufig übersehen werden.

Verdeutlichen Sie Ihren Kunden mithilfe der Beraterkarte Inflation, wie diese mit den Jahren die Kaufkraft ihres Vermögens schmälern kann. Erläutern Sie, warum Ihre Kunden möglicherweise ihre Risikoeinstellung ändern und ihre aktuellen Vermögensanlagen auf den Prüfstand stellen sollten, um ihre langfristigen finanziellen Ziele zu erreichen.

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Wie die Inflation die Kaufkraft des angelegten Vermögens schmälert

Inflation will erode investors’ purchasing power

Quelle: BlackRock. Zur Vereinfachung werden gleichbleibende jährliche Inflationsraten von 2%  und Zinserträge von 0% vorausgesetzt.

So erläutern Sie Ihren Kunden die Grafiken

In den aktuell unsicheren Zeiten halten viele Anleger nach wie vor an Kapitalanlagen fest, die sie für risikolos halten: den Spareinlagen. Das bei der Bank eingezahlte Kapital erhalten Anleger zwar garantiert zurück. Vor den Folgen der Geldentwertung ist es jedoch nicht geschützt.

Wer hätte nicht schon mal den Satz gehört: „100 EUR sind heute nicht mehr so viel wert wie früher“? Geht man zur Vereinfachung von einer Inflation von 2% und einer Verzinsung von 0% aus, sind die gleichen 100 EUR  in 25 Jahren nur noch 60,95 EUR wert.

In den letzten fünf Jahren mussten Anleger mit niedrigen Zinsen  zurechtkommen. Wer daher im Ruhestand regelmäßig auf sein Erspartes zurückgreifen muss, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu bestreiten, wird vermutlich überrascht feststellen, wie rasant sein Sparvermögen tatsächlich und inflationsbereinigt abschmilzt. Im schlimmsten Fall führen die gegenwärtig niedrigen Zinsen und die steigende Lebenserwartung dazu, dass das angesparte Vermögen nicht für die Jahre im Ruhestand ausreicht.

Einen gewissen Betrag an Barmitteln zu halten, um neue attraktive Anlagemöglichkeiten nutzen zu können, kann kurzfristig betrachtet eine sinnvolle Strategie sein. Aber wer zu viel Geld zu lange in Form von Spareinlagen hält, wird seine finanziellen Ziele kaum erreichen, denn langfristig zehrt die Inflation einen Teil des Vermögens auf.

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Aktien haben Anleihen und Bareinlagen über die letzten 25 Jahre übertroffen: Beispiel eines hypothetischen Investments von 10.000 EUR

Inflation hypothetical investment

Quelle: Thomson Reuters Datastream. Alle Angaben vom 31. Dezember 1989 bis 31. Dezember 2014. Die dargestellten Informationen dienen lediglich der Veranschaulichung, repräsentieren nicht die vergangene oder künftige Wertentwicklung einer bestimmten Geldanlage und berücksichtigen keine Gebühren oder Steuern. Eine Direktanlage in einen Index ist nicht möglich. Aktien werden repräsentiert durch MSCI EuropeIndex (Gesamtrendite), Anleihen durch den CitiGroup World Government Bond Europe Index (Gesamtrendite) und Bareinlagen durch deutsche 3-monatige Interbankenrate . Den Daten liegen monatliche Schlusskurse des jeweiligen Index zugrunde. Die Inflation wird repräsentiert durch den Verbraucherpreisindex in der Eurozone.

In unsicheren Zeiten gelten Spareinlagen als sichere Kapitalanlage. Sie spielen in jedem Portfolio eine wichtige Rolle. Aber einen zu hohen Betrag langfristig in solche Kapitalanlagen  zu investieren kann dazu führen, dass Ihre Kunden ihre finanziellen Ziele nicht erreichen.

Die Grafik  verdeutlicht, dass die Inflation bei allen Anlageklassen Spuren hinterlässt – nicht nur bei Spareinlagen. Geldanlagen wie Aktien und Anleihen können jedoch höhere Erträge und Potenzial für Kapitalwachstum bieten. Bei Aktien können Anleger neben der Möglichkeit eines Kursanstiegs von – häufig sogar steigenden – Dividenden profitieren, während Anleihen im Wert steigen können und in der Regel einen Zinskupon zahlen. Aber auch der gegenteilige Fall ist möglich.

Im vorliegenden hypothetischen Beispiel  werden 10.000 EUR über 25 Jahre von 1990 bis 2014 angelegt. Ohne die Folgen der Inflation zu berücksichtigen wäre das Vermögen bei einer ununterbrochenen Anlage in Aktien auf 69.621 EUR gestiegen. Bei einer Anlage in Anleihen wäre es auf 61.772 EUR und bei einer Anlage in Spareinlagen auf lediglich 26.317 EUR angewachsen.

Unter Berücksichtigung der Inflation wäre das in Aktien investierte Vermögen auf 40.675 EUR, das in Anleihen investierte auf 35.947 EUR und das in Spareinlagen investierte auf gerade einmal 14.268 EUR gestiegen.

 

Fazit

Für Ihre Kunden ist es wichtig zu verstehen, welche Folgen die Inflation für den Wert ihres Ersparten haben kann. Auf lange Sicht werden Ihre Kunden allein mit Spareinlagen vermutlich nicht die Erträge erzielen, die es ihnen ermöglichen, ihre langfristigen finanziellen Ziele zu erreichen. Zumal wenn die negativen Folgen der Inflation auf den Wert des angelegten Vermögens berücksichtigt werden. Ihre Kunden sollten daher über ein breiter aufgestelltes, dynamischeres Portfolio nachdenken, das sie langfristig vor Wertverlusten schützen kann. Um ihre langfristigen Ziele zu erreichen, sollten sie gegebenenfalls auch eine Anlage in Aktien und Anleihen in Betracht ziehen.

Zeit zu handeln

  • Verdeutlichen Sie Ihren Kunden die Risiken der Inflation und was sie für ihre Portfolios bedeuten kann.
  • Erklären Sie die verschiedenen Anlage- und Sparformen und weisen sie auf die Vorteile sowie die deren Risiken hin.
  • Nutzen Sie die langfristigen aktiven sowie passiven Investment-Lösungen von BlackRock.
  • Verwenden Sie weitere Beraterkarten für Ihre Kundengespräche.

Wichtige Informationen

  • Das Risiko eines Kapitalverlusts steigt, wenn sie auf der Suche nach höheren Renditen aus Spareinlagen und sicheren Kapitalanlagen umschichten.
  • Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Erträge.
  • Alle Finanzanlagen sind mit gewissen Risiken verbunden. Daher können der Wert ihrer Anlage sowie die hieraus erzielten Erträge Schwankungen unterliegen, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden.

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RSM-1082