Diversifikation: der Schlüssel zu reduziertem Risiko und hrhöheren Ertrag

Heute müssen Portfolios breiter aufgestellt und flexibler sein denn je, um mit dem rasanten Wandel an den Märkten Schritt zu halten. Anleger sollten sich daher eine größere Vielfalt von Investments zunutze machen als bisher und nicht nur in verschiedenen Ländern, sondern auch in unterschiedliche Anlageklassen anlegen. So profitieren sie von einem breit aufgestellten Portfolio, das ihnen dabei helfen kann, selbst in volatilen Phasen kontinuierliche Erträge zu erzielen.

Nutzen Sie die Beraterkarte Renditen verschiedener Anlageklassen, um mit Ihren Kunden über das Thema Diversifikation zu sprechen.

Front of chart

Gesamtrendite unterschiedlicher Anlageklassen über 10 Jahre vom 31.12.2004 bis 31.12.2014

Grafik auf der Vorderseite

Quelle: BlackRock, Datastream. Daten vom 31.12.2004 bis 31.12.2014

So erläutern Sie Ihren Kunden die Grafiken

 

Niemand kann verlässlich vorhersagen, welche Anlageklasse von Jahr zu Jahr am besten abschneiden wird. Deshalb ist es wichtig, in ein Portfolio aus Investments verschiedener Anlageklassen zu investieren. Die Grafik zeigt die jährliche Wertentwicklung verschiedener Anlageklassen über die letzten 10 Jahre, angeordnet für jedes Jahr vom Spitzenreiter bis zum Schlusslicht.

2011 erzielten Staatsanleihen mit einem Ertrag von 6,09% die beste Wertentwicklung.

Im Jahr davor gehörten sie mit 2,93 % zu den Anlageklassen mit der schlechtesten Ertragsbilanz.

Über den gesamten Zeitraum vollzogen Mid Caps (Nebenwerte) eine Achterbahnfahrt. So zählten sie in den Jahren 2005 und 2006 zu den besten Anlageklassen, fanden sich aber 2007, und 2008 und 2011 unter den Schlusslichtern wieder. In den übrigen Jahren konnten sie eine gute Bilanz vorweisen.

Das durchschnittlich gewichtete Portfolio setzt sich aus allen anderen Indizes mit jeweils gleicher Gewichtung zusammen. Zwar gehörte es in keinem Jahr zu den Spitzenreitern, dafür war es aber auch nie unter den großen Verlierern. Über den genannten Zeitraum hätte es damit zu stetigeren Erträgen beitragen können.

 

Das durchschnittlich gewichtete Portfolio dient nur der Veranschaulichung, wie sich ein Investment in einen Mix aus Anlageklassen statt in nur eine Anlageklasse auf den Ertrag eines Portfolios auswirkt. Es dient nicht als Anlageempfehlung für ein diversifiziertes Portfolio.

back of chart

Wertentwicklung einer hypothetischen Anlage vom 31.12.2004 bis 31.12.2014

Grafik auf der Rückseite

 

Die Grafik veranschaulicht den Ertrag aus einer hypothetischen Anlage von 10.000 EUR in verschiedene Anlageklassen, investiert über die letzten zehn Jahre. Sie veranschaulicht, wie stark die Wertentwicklung der einzelnen Anlageklassen von Jahr zu Jahr schwanken kann.

Auf den ersten Blick mögen die Schwellenländer wegen der hohen Renditen zum Ende des Zeitraums als eine reizvolles Anlage erscheinen.

Im Jahr 2007 dürften sie hingegen wegen ihrer starken Schwankungen nicht die richtige Wahl für risikoaverse Anleger gewesen sein.

Die Beispiele zeigen, dass niemand verlässlich vorhersagen kann, wie sich die einzelnen Anlageklassen entwickeln werden. Deshalb ist es wichtig, in ein Portfolio aus Investments verschiedener Anlageklassen zu investieren.

Fazit

Ein in unterschiedliche Anlageklassen investiertes Portfolio hilft, das Risiko breit zu streuen, denn von Jahr zu Jahr können jeweils andere Anlageklassen eine gute Wertentwicklung erzielen. So können stetigere Erträge generiert und längerfristig die Folgen steigender und fallender Märkte geglättet werden.

Zeit zu handeln

  • Stellen Sie die sogenannte Asset Allocation (Vermögensaufteilung) in den Portfolios Ihrer Kunden auf den Prüfstand. Zeigen Sie Ihren Kunden Möglichkeiten auf, ihr Portfolio zu optimieren.
  • Ziehen Sie dabei aktive sowie passive Produktlösungen von BlackRock in Betracht, um Ihren Kunden dabei zu helfen, ihre Anlageziele zu erreichen.
  • Verwenden Sie weitere Beraterkarten für Ihre Kundengespräche.

Informationen

  • Eine Anlage im Ausland birgt die Gefahr eines Kapitalverlusts durch nachteilige Wechselkursentwicklungen, Änderungen der allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze oder wirtschaftliche bzw. politische Instabilität in anderen Ländern. Anlagen in Schwellenländern sind mit höheren Risiken aus denselben Faktoren behaftet. Zudem können sie höheren Schwankungen bei geringeren Handelsvolumen unterworfen sein. Aktien kleinerer Unternehmen können unberechenbarer und weniger liquide sein als die größerer Unternehmen. Eine Anlage in festverzinsliche Wertpapiere ist vor allem mit Zins- und Kreditrisiken behaftet.
  • So sinkt der Marktwert von Anleihen in der Regel, wenn die Zinsen steigen. Kreditrisiken bezeichnen die Möglichkeit, dass der Emittent der Anleihe nicht in der Lage ist, Zins- oder Tilgungszahlungen zu leisten. Emittenten von Hochzinsanleihen sind in der Regel mit einem erhöhten Ausfallrisiko behaftet. Auch die Wirtschaftslage und die Höhe der Zinsen können sich in erheblichem Maße auf den Wert von Hochzinsanleihen auswirken.
  • Diversifikation und Vermögensverteilung (Asset Allokation) bieten möglicherweise keinen vollständigen Schutz vor Marktrisiken.
  • Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Hinweis auf die künftige Wertentwicklung.
  • Der Wert einer Anlage und die mit ihr erreichten Erträge können schwanken, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden.

Beraterkarte herunterladen

RSM-1077