Erstmals konnte sich iShares als Fondsanbieter in allen drei Kategorien bei den Morningstar Fund House Awards für Deutschland ganz vorne platzieren: Bestes Equity Fund House, bestes Bond Fundhouse und bestes Multi Asset Fund House.

Gemäß der Methodologie der Awards werden als wesentliche Entscheidungsgröße die Performance- und Risikokennzahlen im gewichteten Durchschnitt der Fonds ermittelt, die ein Haus im Land anbietet. Den Sieg bei Aktien konnte sich iShares wegen seiner breiten Palette von 120 von Aktien-ETFs und insbesondere der niedrigen Kosten der Produkte sichern. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten aktive Manager mit deutlich kleinerer Angebotspalette.

Nachdem es im letzten Jahr schon zum Sieg in der Schweiz als Bestes Fondshaus für Anleihen gereicht hatte, konnte dieser Erfolg nun auch in Deutschland erzielt werden. Gerade im Umfeld niedriger Zinserträge kommt dem Faktor Kosten bei der Nettorendite von Anleihefonds besondere Bedeutung zu. Die Auszeichnung für iShares ist damit auch eine Auszeichnung für ein Konzept, das in den kommenden Jahren immer mehr Anhänger gewinnen dürfte: Denn trotz aller Divergenz seit Ende des letzten Jahres und des ersten zaghaften Zinsschrittes der Fed ist ein generelles Ende der Niedrigzinsphase nicht abzusehen. Die Bedeutung niedriger Fondskosten wird daher gerade im Anleihebereich eher zunehmen.

Die Auszeichnung als beste Fondsgesellschaft in der Kategorie Multi Asset ist fast eine logische Folge der beiden anderen Awards. Wer bei Aktien und Renten ganz vorne liegt, hat zumindest gute Chancen, sich auch in dieser Kategorie an die Spitze zu setzen. Mit 161 ETFs vom Sieger iShares ging auch hier eine große Zahl von Produkten einer vielseitigen Palette in die Wertung ein.