Zwei Kanus mit jeweils zwei Personen auf einem See aus der Vogelperspektive.

Die Zukunft gehört nachhaltig guten Portfolios

BlackRock Analysis and Solutions – ESG-Analyse

Für den Megatrend Nachhaltigkeit wirkt die Corona-Pandemie wie ein Katalysator – auch in der Geldanlage. So betrug der durchschnittliche Anteil von Fonds, die Umwelt- und Sozialkriterien sowie Aspekte der Unternehmensführung (auf Englisch: Environmental, Social und Governance – kurz ESG) berücksichtigen, in Wealth-Portfolios von Anlegern aus Deutschland, Österreich und Osteuropa mehr als 25 Prozent und war damit doppelt so hoch wie der EMEA-Durchschnitt von 2019. Dies zeigt eine Studie des BlackRock Portfolio Analysis & Solutions Teams (BPAS).1

Der Beginn einer langfristigen Vermögensumschichtung

Mit solchen Studien und Analysen ermöglicht das BPAS-Team Anlegern Einblicke in deren Portfolios, die sonst nur schwer möglich wären. Dies hilft, Portfolios effizienter und effektiver aufzustellen. Unseren Erkenntnissen zufolge ist die hohe Wachstumsdynamik der vergangenen Monate erst der Beginn eines langfristigen Trends, im Zuge dessen Anleger Vermögen in nachhaltige Investments umschichten. So wollen Wealth Manager und andere professionelle Investoren ihr nachhaltig investiertes Vermögen weltweit bis 2025 verdoppeln.2

Wertevorstellungen und Renditeziele im Fokus

Der BPAS-Studie zufolge stehen zwei Motive bei der zunehmenden Berücksichtigung von Nachhaltigkeit bei der Geldanlage im Vordergrund: Zum einen der Wunsch, bestimmte Wertevorstellungen zum Ausdruck zu bringen. Zum anderen das Ziel, die risikoadjustierte Rendite des Portfolios zu verbessern. Dass dies möglich ist, zeigte sich während der Corona-bedingten Marktverwerfungen besonders deutlich. So erzielten die verschiedenen nachhaltigen globalen MSCI-Indexvarianten im ersten Quartal 2020  –  während der stärksten Marktverwerfungen infolge der Corona-Pandemie – zum Großteil bessere Wertentwicklungen als der entsprechende traditionelle MSCI ACWI.3  Auch längerfristig hat MSCI den Mehrwert nachhaltiger Indexvarianten nachgewiesen.4  Insofern wundert es nicht, dass sich beinah die Hälfte der vom BPAS-Team befragten Anleger langsam von traditionellen hin zu nachhaltigen Benchmarks bewegen möchten.

Passive Anlageinstrumente als Mittel der Wahl

Die meisten Anleger berücksichtigen nachhaltige Überlegungen bislang im Zuge der Produktauswahl. Dabei sind indexbasierte Investments wie börsengehandelte Indexfonds (ETFs) vielfach das Mittel der Wahl, wie die BPAS-Studie zeigt (siehe Grafik). Demnach werden nachhaltige Überlegungen zu 77 Prozent über indexbasierte Strategien umgesetzt. In 23 Prozent der Fälle kommen Lösungen zum Einsatz, bei denen marktunabhängige Mehrerträge – sogenanntes Alpha – im Vordergrund stehen. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, haben wir bei BlackRock unser Angebot an nachhaltigen iShares ETFs im Jahr 2020 um 51 neue Produkte erweitert, auf weltweit 141.5

Im Rahmen der strategischen Vermögensaufteilung spielen nachhaltige Überlegungen bisher weniger eine Rolle. Dies dürfte sich auf absehbare Zeit ändern. Denn angesichts umfangreicherer und besserer Daten wird Nachhaltigkeit ein zunehmend wichtiger Aspekt für die Kapitalmarktentwicklung. Dementsprechend fließt dieser Aspekt zunehmend auch in langfristige Kapitalmarktannahmen ein. 

Bessere Daten für mehr Transparenz

Die größte Herausforderung bei der Integration von Nachhaltigkeit im Portfolio ist der BPAS-Studie zufolge die Uneinheitlichkeit der Daten, die von den verschiedenen Anbietern von Nachhaltigkeitsratings zur Verfügung gestellt werden . Dies bestätigt ein Ergebnis unserer globalen Kundenumfrage.6   In dieser nannten mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Befragten „schlechte Qualität oder Verfügbarkeit von ESG-Daten und -Analysen“ als größtes Hindernis für nachhaltiges Investieren. Kein anderes identifiziertes Hemmnis reichte an diesen Prozentsatz heran. 

Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang lautet, dass der technologische Fortschritt immer besseren Zugang zu ESG-Daten sowie deren tiefergehende Analyse ermöglicht. Auf dieser Grundlage unterstützt das BPAS-Team Anleger darin, Nachhaltigkeitskennzahlen wie den ESG-Quality-Score sowie die Kohlenstoffintensität ihrer Portfolien zu bewerten und zu verbessern.  So machen wir Nachhaltigkeit zum neuen Investment-Standard – als Basis für nachhaltig gute und vergleichsweise widerstandsfähigere Portfolios. 

 

  1. BlackRock; Stand 8. September 2020. Die Daten beruhen auf einer Analyse von 49 Portfolios, die von 38 Wealth Managern aus Deutschland, Österreich und Osteuropa verwaltet werden, durch das BlackRock Portfolio Analysis & Solutions Team (BPAS) zwischen dem 17. Juli und 8. September 2020. Angesichts der Grundgesamtheit können bestimmte Tendenzen vorherrschen, so dass die Analyse nicht stellvertretend für die gesamte Branche steht. Der EMEA-Durchschnitt basiert auf Portfolios, die BPAS von Januar 2019 bis Dezember 2019 erhalten hat.
  2. BlackRock: Globale Kundenumfrage zu nachhaltigem Investieren; Stand 3. Dezember 2020. An der Umfrage beteiligten sich 425 institutionelle Anleger aus 27 Ländern, darunter betriebliche und staatliche Pensionskassen, Vermögensverwalter, Schenkungen, Stiftungen und Wealth Manager. Zusammen repräsentieren sie ein verwaltetes Vermögen von fast 25 Billionen US-Dollar.
  3. MSCI 2020: Zoltán Nagy, Guido Giese: “MSCI ESG Indexes during the coronavirus crisis”, April 2020. Untersucht wurden der MSCI ACWI ESG Focus, MSCI ACWI ESG Universal, MSCI ACWI ESG Leaders und der MSCI ACWI ESG SRI zum Stichtag 31. März 2020. Gefunden unter https://www.msci.com/www/blog-posts/msci-esg-indexes-during-the/01781235361 am 17.Juli 2020. Es kann nicht direkt in einen Index angelegt werden.
  4. ebenda
  5. BlackRock: Unsere Maßnahmen 2020 für Nachhaltigkeit; Stand 4. Dezember 2020.
  6. BlackRock: Globale Kundenumfrage zu nachhaltigem Investieren; Stand 3. Dezember 2020. An der Umfrage beteiligten sich 425 institutionelle Anleger aus 27 Ländern, darunter betriebliche und staatliche Pensionskassen, Vermögensverwalter, Schenkungen, Stiftungen und Wealth Manager. Zusammen repräsentieren sie ein verwaltetes Vermögen von fast 25 Billionen US-Dollar.

Risikohinweise: 

Ihr Kapital ist Risiken ausgesetzt. Der Wert der Anlagen und die daraus erzielten Erträge können fallen oder steigen und werden nicht garantiert. Anleger erhalten möglicherweise den ursprünglich investierten Betrag nicht vollständig zurück.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für die aktuelle oder künftige Entwicklung und sollte nicht der alleinige Entscheidungsfaktor bei der Auswahl eines Produkts oder einer Anlagestrategie sein.

Wechselkursschwankungen können den Wert von Anlagen sinken oder steigen lassen.  Insbesondere bei Fonds mit höherer Volatilität können starke Schwankungen auftreten, die einen raschen und drastischen Wertrückgang einer Anlage nach sich ziehen können. Höhe und Grundlage der Besteuerung können sich von Zeit zu Zeit ändern.

Bis zum 31. Dezember 2020 ist der Herausgeber BlackRock Investment Management (UK) Limited, ein von der britischen Financial Conduct Authority („FCA“) zugelassenes und beaufsichtigtes Unternehmen mit Geschäftssitz 12 Throgmorton Avenue, London, EC2N 2DL, England, Tel. +44 (0)20 7743 3000. Registriert in England und Wales unter Nummer 2020394. Zu Ihrem Schutz werden Telefonate üblicherweise aufgezeichnet. Eine Liste aller Aktivitäten, für die BlackRock zugelasssen ist, finden Sie auf der Website der Financial Conduct Authority.
Falls Großbritannien aus der Europäischen Union (EU) austritt, ohne eine Vereinbarung mit der EU geschlossen zu haben, die es Unternehmen in Großbritannien erlauben würde, im europäischen Wirtschaftsraum Finanzdienstleistungen zu erbringen („No-Deal-Brexit-Ereignis“), ist der Herausgeber dieser Materialien ab 1. Januar 2021:
- BlackRock Investment Management (UK) Limited für alle Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums bzw. 
- BlackRock (Netherlands) B.V. für Länder im Europäischen Wirtschaftsraum,
BlackRock (Netherlands) BV, einem von der niederländischen Finanzdienstleistungsaufsicht zugelassenen und beaufsichtigten Unternehmen mit Geschäftssitz Amstelplein 1, 1096 HA, Amsterdam, Tel.: +31 020 549 – 5200, Handelsregister Nr. 17068311. Zu Ihrem Schutz werden Telefonate üblicherweise aufgezeichnet. 

Dieses Material ist lediglich zur Weitergabe an professionelle Kunden (laut Definition in den Vorschriften der britischen Finanzmarktaufsichtsbehörde oder den MiFID-Regeln) bestimmt und sollte nicht von anderen Personen als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden.                                                             
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