Anlageberater als Glücksbringer?

BlackRock Redaktion
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Blog-Beitrag vom 15. April 2019

Macht Geld glücklich? Ja! Das zeigt jedenfalls die diesjährige Investor Pulse Studie von BlackRock. Denn wer anlegt, steigert sein Wohlbefinden. Hierzulande sind das aber leider noch zu wenige.

Eigentlich gilt ja der Schornsteinfeger als Glücksbringer. In Wahrheit ist es aber der Anlageberater, wie man aus der aktuellen Investor Pulse Studie von BlackRock lernen kann. Die zeigt nämlich: Menschen, die Geld anlegen, sind glücklicher und erfüllter als die, die es nicht tun. Der Unterschied macht satte 16 und 18 Prozentpunkte aus.

Insgesamt sind über die Hälfte (genau 55 Prozent) der Befragten der Meinung, dass ihre finanzielle Lage ihr Wohlbefinden beeinflusst, so die Studie. Für die Untersuchung, die einmal im Jahr stattfindet, befragt BlackRock Menschen auf der ganzen Welt zu Geld-Themen. Diesmal ging es um den Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Finanzen, also letztlich die Frage: Macht Geld glücklich? Dafür wurden allein in Deutschland repräsentativ 2.135 Menschen befragt.

Schlecht für uns hierzulande: Nur 38 Prozent der Deutschen legen überhaupt Geld an. Damit liegen wir weit unter dem Schnitt, weltweit sind es nämlich 55 Prozent. Dabei ist Geld (meist wohl das fehlende) die häufigste Quelle von Stress, 35 Prozent sagen jedenfalls genau das. Erst dann folgen die Arbeit mit 32 Prozent, die Gesundheit mit 31 Prozent und die Familie mit 22 Prozent.

Was kaum überrascht: Geld beglückt nicht nur in der Gegenwart. Sich keine Sorgen um die Finanzen machen zu müssen, das gehört für fast drei Viertel zu einem idealen Ruhestand. Allerdings klaffen Wunsch und Wirklichkeit auseinander: Nur 38 Prozent sind der Meinung, dass sie das auch schaffen können.

Und da kommen Anlageberater ins Spiel, denn die können Anleger sozusagen glücklicher machen: Ein vertrauenswürdiger Finanzberater ist den Befragten mehr Geld wert als ein Personal Trainer. Und die Studie zeigt auch, das finde ich interessant, was einen guten Berater ausmacht: Er sollte sein Wissen teilen und nicht belehren, sich für die persönlichen Ziele der Anleger interessieren und auf Risiken aufmerksam machen. Weit über die Hälfte (58 Prozent) glaubt schließlich, dass eine in diesem Sinne gute finanzielle Beratung größeren Einfluss auf das Wohlbefinden hat als ein Fitnessprogramm. Dennoch hat mehr als die Hälfte der Befragten in Deutschland noch nie einen Finanzberater genutzt.

Dass hierzulande im internationalen Vergleich so wenige Menschen anlegen, liegt vor allem am fehlenden finanziellen Spielraum, aber auch an fehlenden Investment-Kenntnissen. Über ein Drittel (36 Prozent) gibt mangelndes Wissen als Grund an. Viele Befragte scheinen zudem von der Auswahl der möglichen Investmentalternativen überfordert (74 Prozent).

Und was die jüngere Anlegergeneration angeht, hat die Investor Pulse Studie auch ein paar spannende Ergebnisse gebracht: Besonders die wünschen sich mehr Wissen über Investments und neue Alternativen für die Geldanlage, um auch mit weniger Geld investieren zu können – gerade da bieten sich ja ETF-Sparpläne mit kleinen Summen an. Außerdem bevorzugen die Jüngeren Berater, die nach Leistung bezahlt werden, möchten mehr Kontrolle und niedrigere Gebühren. Nicht zuletzt glaubt fast ein Drittel von ihnen an die positive Wirkung von nachhaltigen Investments – ohnehin ein riesiges Thema.

Für Berater sind das alles doch eigentlich gute Nachrichten. Denn sie können zum Lebensglück ihrer Kunden zumindest etwas beitragen. Da macht die Arbeit doch gleich schon mehr Spaß. Wer mehr wissen will über die Studie und die neue Konkurrenz zum Schornsteinfeger - hier klicken.

 

 

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