Big Data – systematisch

BlackRock Redaktion
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Blog-Beitrag vom 17. September 2018

Makrothemen, Marktstimmungen und Fundamentaldaten von Unternehmen: Die Fragen, die sich Portfoliomanager stellen, sind nicht neu. Big Data beantwortet sie aber mit anderen Mitteln.

3,3 Millionen Posts auf Facebook, 4 Millionen Anfragen auf Google, und das jede Minute : Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Datenspur, die Menschen heute rund um die Uhr hinterlassen. Weil unser Alltag immer smarter wird, unterstützt von unzähligen Online-Anwendungen, wächst der Datenstrom immer weiter an. Er ist eine fast unerschöpfliche Wissensquelle. Big Data nutzt sie und kann auch Portfolios smarter machen, wie unser Leben.

Bei aller innovativen Dynamik: Portfoliomanager, die aktive Investmententscheidungen treffen, interessieren sich dabei seit jeher für dieselben Fragen. Sie wollen sich ein Bild von den Makrothemen machen, wollen wissen, welche binnenwirtschaftlichen Faktoren eine Rolle spielen, von welchen Trends die Exportindustrie begünstigt wird, welche Länder, Branchen oder Anlagestile perspektivisch unterstützt werden könnten.

Daneben wollen sie die Stimmung an den Anlagemärkten auch bezüglich einzelner Titel einfangen, um künftiges Anlegerverhalten besser einschätzen zu können. Und schließlich wollen sie Fundamentaldaten zu Unternehmen kennen, weil sie wissen müssen, was Einfluss auf deren Gewinn- und Ertragsentwicklung hat, und wann eine Aktie günstig bewertet ist.

Traditionelle Fragen, smarte Antworten
 

Die Fragen sind also die alten – die Weise, wie Big Data Antworten darauf findet, ist radikal neu. Ein paar Beispiele, wie unser auf den Einsatz von Big Data spezialisiertes Systematic Active Equity-Team (SAE) arbeitet: (Mehr zum Team: hier)

Da geht es zum einem um die Einschätzungen des Makroumfeldes auf einer ganz neuen Datenbasis: So verfolgt unser Team zum Beispiel elektronische Rechnungen zwischen Unternehmen mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr aus einem Pool von 150.000 größeren Firmen weltweit. Die Informationen können auf Länder- oder Branchenebene zusammengefasst werden und frühzeitig Aufschluss über Aktivitätstrends einzelner Volkswirtschaften und Sektoren geben.

Zum anderen die Stimmung an den Kapitalmärkten und in Bezug auf einzelne Titel: Die ließ sich früher mehr erahnen als erforschen. Jetzt stehen unserem SAE-Team ganz neue Daten zur Verfügung, bei Mobiltelefonen etwa über GPS, WLAN und Bluetooth.

Mit ihrer Hilfe kann die Brokerstimmung besser erfasst, können die Zahl der Anrufe bei Unternehmen analysiert werden und sogar der Besucherstrom bei Unternehmen. 50 Millionen aktive Nutzer von Apps haben in die Übermittlung von Daten zum Beispiel zum Standort eingewilligt. Jeder stellt täglich 100 Datenpunkte zur Verfügung. Das ergibt Milliarden Datenpunkte im Monat, anhand derer sich etwa die Besuchsfrequenz von Kunden bei Unternehmen als früher Stimmungsindikator herausfiltern lässt.

Auch bei Fundamentaldaten zu Unternehmen geht das SAE-Team neue Wege. Neben der Zahl der Website-Besuche oder Bezahlkartentransaktionen zugunsten eines Unternehmens gibt es mit Big Data vor allem bei der Erfassung der Mitarbeiterstimmung als frühem Indikator für die Unternehmensentwicklung neue Möglichkeiten: So werden arbeitsplatzbezogene soziale Medien beobachtet, um die Meinung der Mitarbeiter zu ihren Arbeitgebern zu erfahren. Die Daten beinhalten Kommentare, Zustimmung zum CEO, Wahrscheinlichkeit von Empfehlungen und eine Gesamtpunktzahl. Trends in den Ansichten der Mitarbeiter können positive und negative Einschätzungen für die Aktien des Unternehmens unterstützen.

Wer mehr darüber erfahren will, wie unser SAE-Team Big Data nutzt, dem sei ein Video des Portfoliomanagers Simon Weinberger empfohlen: hier

 


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