Für qualifizierte Anleger

Sicher durch das Börsenjahr 2017

Stelldichein mit dem Schicksal

Ereignisse und Risiken, die Anleger 2017 im Auge haben sollten

Ereignisse und Risiken

Quelle: BlackRock Investment Institute, November 2016.
Anmerkungen: An die Sitzungen von Fed und EZB schliessen sich Pressekonferenzen an. Im Anschluss an die BoJ-Sitzungen veröffentlicht die Zentralbank ihre Ausblicke.

Die Finanzmärkte haben in unseren Augen einen kritischen Wendepunkt erreicht, der von Wachstum, Inflation und der Geldpolitik gekennzeichnet ist. Positiv überraschen dürfte 2017 das globale Wachstum: Unser BlackRock Macro GPS zeigt für die kommenden Monate eine Belebung an. Solide Zahlen zum verarbeitenden Gewerbe erhärten diese optimistische Botschaft. Zugleich ist in verschiedenen Volkswirtschaften rund um den Globus ein wachsender Inflationsdruck spürbar. Der Hintergrund ist eine zunehmende Schwerpunktverlagerung von der Geld- zur Fiskalpolitik, die der Weltwirtschaft weiteren Auftrieb gibt. Auf diese Trendwende stützen sich unsere drei zentralen Themen für das Jahr 2017:

 

1. Reflation

Der weltweite Kampf gegen die Deflation scheint endlich ausgefochten zu sein. So lassen das Anziehen des globalen Wachstums und die Aussichten auf eine expansivere Haushaltspolitik eine höhere Inflation erwarten. Die treibende Kraft sind hier die USA, wo Engpässe am Arbeitsmarkt und wachsende Stundenlöhne die Preise steigen lassen. Doch auch Chinas Erzeugerpreisindex hat sich aus einer fünf Jahre dauernden Deflation gekämpft, und im Euroraum hat die Gesamtinflation ein Zweijahreshoch erklommen. Weltweit zeichnet sich damit ein Reflationstrend ab, der zu einer grundlegend veränderten Ausgangslage an den Finanzmärkten beiträgt.

Wie können Sie Ihr Portfolio so positionieren, dass Sie nicht nur gegen die Reflation gewappnet sind, sondern auch von ihr profitieren?

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2. Magere Renditen

Die Zeiten des Wirtschaftsbooms dürften bis auf Weiteres Geschichte sein. Alternde Bevölkerungen, schwache Produktivitätszuwachs und der Ersparnisüberhang spielen so zusammen, dass vielen Volkswirtschaften schlicht die Grundzutaten für einen echten Aufschwung fehlen. Unser wirtschaftlicher Ausblick ist zwar vergleichsweise optimistisch. Alles weist jedoch darauf hin, dass die Weltwirtschaft stark an Potenzial für ein rasches Wachstum eingebüsst hat, was die möglichen Anlageerträge unvermeidlich schmälert.

Welche Märkte bieten 2017 das grösste Ertragspotenzial?

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3. Diversifizierung und grössere Abstände

Über Jahre etablierte Wechselbeziehungen zwischen Anlageklassen lösen sich augenscheinlich auf. So hat sich die negative Korrelation zwischen Aktien und Obligationen (dem entscheidenden Gegengewicht in ausgewogenen Portfolios) stark abgeschwächt, sodass es schwieriger wird, Schwankungen am Aktienmarkt abzufedern.

Auch die Streuung der Renditen fällt immer grösser aus. Bei den wöchentlichen Renditen an den Aktienmärkten waren zuletzt erhebliche Diskrepanzen zu verzeichnen – der Abstand zwischen Gewinnern und Verlierern am Aktienmarkt nimmt zu. Dieser Trend könnte sich noch verstärken, da in den USA wie auch in anderen Ländern die Geldpolitik von der Haushaltspolitik als wichtigstem Impulsgeber abgelöst wird.

Sind angesichts dieses Paradigmenwechsels bei den Korrelationen zwischen Anlageklassen Ihre Portfolios tatsächlich so ausgewogen, wie sie auf den ersten Blick scheinen mögen? Und wie könnte sich die zunehmende Renditestreuung auf Ihre Anlagen auswirken?

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