Alternatives Denken

BSF Global Event Driven Fund

Ereignisorientiertes Investieren und die 'Wertlücke'


Wir befinden uns in der Mitte einer Fusionswelle: 2015 erreichten Fusionen und Übernahmen ein Rekordniveau, und auch 2016 hielt die starke M&A-Aktivität an. Eine Kombination aus hohen Barmittelbeständen, niedrigen Zinsen und schleppendem Wirtschaftswachstum veranlasste die Geschäftsleitung vieler Unternehmen, ihre Margen durch Fusionen und Übernahmen aufrechtzuerhalten und zu verbessern. In einer Reihe von Sektoren kam es zu Geschäften mit hohem Aufmerksamkeitswert, angeführt von Unternehmenszusammenschlüssen im Industrie- und Technologiesektor.

Das Brexit-Votum in Grossbritannien brachte zwar für einige Transaktionen – insbesondere jene, an denen britische Unternehmen beteiligt waren – Unsicherheit mit sich, doch die Bedingungen für die zahlreichen Fusionen und Übernahmen, die wir in den vergangenen 18 Monaten beobachteten, bleiben weiterhin in hohem Masse intakt.

CEOs verfügen hauptsächlich über drei Hebel, mit denen sie ihre Aktienkurse erhöhen können.

  1. Sie können ihr Kurs-Gewinn-Verhältnis erhöhen, wenngleich dies in Zeiten, in denen sich die KGVs bereits auf einem historischen Höchststand befinden, schwer zu bewerkstelligen ist.
  2. Sie können Kosten senken, um ihre Margen zu verbessern. Aber auch das ist schwierig, da die Margen aufgrund der Kostensenkungen nach 2008 schon bei Höchstständen liegen.
  3. Schliesslich können sie den Umsatz steigern.

Umsatzzuwächse bestehen aus zwei Komponenten: einer organischen und einer anorganischen.

Organisches Wachstum ist in einem von schwachem Wirtschaftswachstum geprägten Klima zunehmend schwierig geworden. Trotz geldpolitischer Impulse in bislang unbekanntem Ausmass fiel es vielen Industrieländern schwer, ein selbsttragendes Wachstum zu erzielen, was Unternehmen das organische Wachstum erschwerte.

Damit bleibt für CEOs eine einzige gangbare Möglichkeit: Wachstum durch Fusionen und Übernahmen.

Hinzu kommt, dass die Aufnahme von Kapital für Unternehmen zunehmend günstiger geworden ist: Negativzinsen sind keine Seltenheit mehr, und Unternehmen können Schuldtitel auf rekordtiefen Niveaus ausgeben. Viele hatten als Folge der von der Finanzkrise im Jahr 2008 verursachten Unsicherheit bereits hohe Barmittelbestände angesammelt.

Der BlackRock Strategic Funds Global Event Driven Fund setzt bei der Prämisse an, dass durch diese tief greifenden Unternehmensereignisse Fehlbewertungen und dadurch Chancen zur Generierung von Alpha entstehen können. Event-Driven-Strategien fokussieren auf die Ausnutzung der Wertlücke, die infolge solcher Ereignisse oder «Katalysatoren» entsteht. Wir investieren in Unternehmen, die eine wesentliche Änderung angekündigt haben oder eine solche erwarten, die sich wiederum auf den Unternehmenswert auswirken dürfte.

Die Art von Anlagen korrelieren für gewöhnlich weniger stark mit den tagtäglichen Marktbewegungen und werden stattdessen eher vom Ergebnis dieser Ereignisse bestimmt. Aufgrund ihres idiosynkratischen Charakters können Event-Driven-Strategien unabhängig von der Entwicklung des Gesamtmarktes positive Renditen erzielen.

Derzeit sind die Chancen im Bereich Merger Arbitrage besonders attraktiv. Um diese passenden Gelegenheiten auszunutzen, ist der Fonds vorwiegend (98%) in Fusionen und Übernahmen investiert, wobei er über Sektoren und Marktkapitalisierungen hinweg gut diversifiziert ist. Wir halten diese Transaktionen für besonders überzeugend, weil sie im Allgemeinen nur eine sehr geringe Korrelation mit den Aktienmärkten aufweisen. Dadurch bieten sie für das Portfolio einen Schutz gegen einen Grossteil der Unsicherheit, die derzeit an den Märkten zu beobachten ist. Aktuell liegt das Beta zum S&P 500 lediglich bei 0,121. Wir gehen davon aus, dass diese Marktbedingungen auf absehbare Zeit fortbestehen werden und sehen den robusten Anlagemöglichkeiten, die sich dadurch für uns ergeben, weiterhin äusserst gespannt entgegen.

1Quelle: BlackRock, 22. August 2016

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