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Global Investor Pulse

Altersvorsorge – Anleger in
der Pflicht

In Deutschland steht die Altersvorsorge auf drei Säulen: der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Die Bevölkerung sieht die Hauptlast zur Vorsorge bei sich, weniger beim Staat und kaum beim Arbeitgeber. Um die Herausforderung zu meistern, erwarten 50 Prozent länger als ihre Eltern arbeiten zu müssen. Setzt das Thema alle Anleger gleichermaßen unter Druck?

Chart: Reasons for holding cash

Wer ist für die Altersvorsorge verantwortlich?

Das gesetzliche Rentenniveau sinkt und der Großteil der Deutschen ist sich dessen klar: Die Verantwortung zur Vorsorge sehen sie bei sich. Nur 36% sehen den Staat in der Pflicht, jeder 10. den Arbeitgeber. Mit ihrer Eigenverantwortung liegen sie – hinter Singapur – weltweit auf Platz 2.

Stress-Thema Altersvorsorge

Jeder 2. Deutsche weiß, dass er einen hohen Aufwand für die Altersvorsorge betreiben muss. Knapp ein Drittel sieht sich für das Rentenalter abgesichert. Dabei sparen die Deutschen monatlich 9% ihres Einkommens für den Ruhestand. Doch wer blickt der Rente gelassen entgegen?

Chart: Top risks to americans' financial futures

Chart: Top risks to americans' financial futures

Optimismus steigt mit dem Vermögen – und mit der Online-Nutzung

Dass Vermögende ihre Altersvorsorge für gesichert halten überrascht nicht, ebenso wie die etwas positivere Einstellung der Altersgruppen, die kurz vor dem Rentenalter stehen. Auch wer moderne, digitale Technologien bei der Altersvorsorge einsetzt, sieht dem Rentenalter entspannt entgegen.


Im Rentenalter angekommen – was tun mit den Ersparnissen?

Im Rentenalter angekommen steht die nächste Anlageentscheidung an: Wie kann ich das Ersparte erhalten oder gar vermehren? Ein Viertel der Deutschen hat keine Idee, wie dies gelingt. Die Übrigen sind sich uneins, was die beste Lösung ist.

Chart: Top risks to americans' financial futures

Die BlackRock Investor Pulse-Studie wurde im Februar 2017 in Zusammenarbeit mit Kantar TNS durchgeführt. In der Studie wurde auf eine repräsentative Grundgesamtheit von 28.000 Menschen in 18 Ländern zurückgegriffen. Das Alter der Befragten lag zwischen 25 und 74 Jahren, von denen 2.000 in Deutschland kamen. Die Ergebnisse der Studie dienen nur zu Informationszwecken. Die Schlussfolgerungen sollen eine Indikation der aktuellen Stimmungslage einer Auswahl von Anlegern in Deutschland zum Thema Sparen und Investieren geben und sollen nicht für andere Zwecke verwendet werden.