Niemand kann verlässlich vorhersehen, welche Anlageklasse und Anleihe-Kategorie von Jahr zu Jahr am besten abschneiden wird. Die folgende Grafik zeigt die wichtigsten Anleihe-Kategorien, angeordnet entsprechend ihrer Wertentwicklung in den letzten zehn Jahren von oben nach unten.

Nutzen Sie die Beraterkarte Mehr als nur Staatsanleihen, um mit Ihren Kunden darüber zu sprechen, was ihnen mit Blick auf ihre Geldanlage zurzeit Sorgen bereitet.

Front of chart

Deutliche Unterschiede – Jährlicher Wertzuwachs unterschiedlicher Anleihe-Kategorien vom 31.12.2004 bis 31.12.2014

Grafik auf der Vorderseite

So erläutern Sie Ihren Kunden die Grafiken

2010 erzielten Hochzinsanleihen einen Wertzuwachs von über 14 % und waren damit Spitzenreiter unter den Anleihe-Kategorien. 2008 hingegen bildeten sie mit einem Wertverlust von 28% das Schlusslicht.

Über den gesamten Zeitraum begaben sich deutsche Bundesanleihen auf eine Achterbahnfahrt wobei sie  im Jahr 2005 und 2006 am schlechtesten abschnitten. Zwei Jahre später übernahmen sie die Führung und  2009 erneut zurück.

Es ist wichtig, in einen breiten Mix aus unterschiedlichen Anleihe-Kategorien zu investieren. Das durchschnittlich gewichtete Portfolio setzt sich aus allen anderen Indizes mit jeweils gleicher Gewichtung zusammen.

Obgleich nie eine der zwei besten Kategorien, war das durchschnittlich gewichtete Portfolio   auch nie unter den beiden schlechtesten zu finden. Über den genannten Zeitraum hätte es zu stetigeren  Erträgen beitragen können.

Fazit

Nicht nur bei der Anlage in Aktien, sondern auch bei Investments  in Anleihen kommt es entscheidend auf einen breit aufgestellten Anlagemix an. Ein Portfolio mit unterschiedlichen Anleihe-Kategorien hilft, das Risiko breit zu streuen, denn ihre Wertentwicklung kann sich von Jahr zu Jahr erheblich voneinander unterscheiden. Aber auch eine breite Streuung über verschiedene Anleihe-Kategorien ist weder eine Garantie für Ertrag noch bietet sie absoluten Schutz vor Verlusten.

Zeit zu handeln

  • Stellen Sie die sogenannte Asset Allocation (Vermögensaufteilung) in den Portfolios Ihrer Kunden auf den Prüfstand und konzentrieren Sie sich dabei auf das in Anleihen investierte Vermögen.
  • Besprechen Sie mit Ihren Kunden eine mögliche Optimierung der Asset Allocation.
  • Ziehen Sie dabei aktive sowie passive Produktlösungen von BlackRock in Betracht und vornehmlich solche, die eine breit gestreute Anlage in Anleihen ermöglichen, um Ihren Kunden dabei zu helfen, ihre Anlageziele zu erreichen.
  • Verwenden Sie weitere Beraterkarten für Ihre Kundengespräche.

Wichtige Informationen

  • Eine Anlage im Ausland birgt die Gefahr eines Kapitalverlusts durch nachteilige Wechselkursentwicklungen, Änderungen der allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze oder wirtschaftliche bzw. politische Instabilität in anderen Ländern.
  • Anlagen in Schwellenländern sind mit höheren Risiken aus denselben Faktoren behaftet. Zudem können sie höheren Schwankungen bei geringeren Handelsvolumen unterworfen sein.
  • Eine Anlage in festverzinsliche Wertpapiere ist vor allem mit Zins- und Kreditrisiken behaftet. So sinkt der Marktwert von Anleihen in der Regel, wenn die Zinsen steigen.
  • Kreditrisiken bezeichnen die Möglichkeit, dass der Emittent der Anleihe nicht in der Lage ist, Zins- oder Tilgungszahlungen zu leisten.
  • Emittenten von Hochzinsanleihen sind in der Regel mit einem erhöhten Ausfallrisiko behaftet. Auch die Wirtschaftslage und die Höhe der Zinsen können sich in erheblichem Maße auf den Wert von Hochzinsanleihen auswirken.
  • Unter extremen Marktbedingungen kann die Liquidität an den Anleihemärkten ohne Vorwarnung rapide nachlassen, sodass Anleger möglicherweise nicht in der Lage sind, ihre Anlagen zu veräußern.
  • Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Erträge.
  • Der Wert einer Anlage und die mit ihr erreichten Erträge können schwanken, und der ursprüngliche Anlagebetrag kann nicht garantiert werden.

Beraterkarte herunterladen

RSM-1081