ALTERNATIV ANLEGEN

HERAUSFORDERUNG

Wie kann ich den J-Kurven-Effekt alternativer Anlagen abmildern?

In die Privatmärkte zu investieren wird immer mehr zu einem Kernbestandteil der Asset-Allokation. Gleichzeitig müssen Pensionsfonds und Versicherer eine Balance finden zwischen ihrem Wunsch, Illiquiditätsprämien zu erzielen, und der Notwendigkeit, ausreichend Liquidität zurückzuhalten, um ihren Verbindlichkeiten nachzukommen.

MASSNAHME

Falls Pensionsfonds in ihren Renditeportfolios das Engagement in illiquiden alternativen Anlagen erhöhen möchten, können lange Anlaufphasen die Anlageergebnisse beeinträchtigen, wenn die Wartezeit ausschließlich mittels Cash-Positionen überbrückt wird.

In vielen Fällen stellen wir fest, dass Kunden aufgrund einer solchen Überallokation in Cash ihre Risikobudgets nicht voll ausschöpfen in Phasen, in denen sie auf Kapitalabrufe warten.

In diesem Fall war BlackRock in der Lage, eine liquide Ergänzung zum Privatmarktportfolio aufzubauen. Dies ermöglichte dem Kunden, vom ersten Tag an voll investiert zu sein, um Dopplungen zu vermeiden, und sowohl den Cash Drag als auch den J-Kurven-Effekt abzumildern.

BlackRock nutzte das Risikomanagementsystem Aladdin, um makroökonomische Anlagechancen am Privatmarkt zu identifizieren, die über ETFs zugänglich sind, wie zum Beispiel Wirtschaftswachstum, Realzinsen, Kredite, Inflation und Schwellenländer.

BlackRock stellte maßgeschneiderte ETF-Körbe zusammen, die das makroökonomische Umfeld nachbildeten.

Der Fluch der J-Kurve

Der Fluch der J-Kurve

Quelle: BlackRock, Stand: Mai 2020.
Nur zur Veranschaulichung.

Privatmarkt-Engagement

Privatmarkt-Korb

Quelle: BlackRock, Stand: Mai 2020.
Nur zur Veranschaulichung.

ERGEBNIS

Privatmärkte unterscheiden sich von öffentlichen Märkten in ihren Risiko-Rendite-Profilen und darin, dass sie unsystematische Risiken aufweisen. Dennoch können die makroökonomischen und Stilfaktoren, die die Renditen antreiben, ähnlich sein.

In diesem Fall verdeutlichte das aktive Risiko der ETF-Körbe, dass sie das Makro-Engagement an den privaten Märkten qualitativ hochwertig abbilden konnten. Deswegen stellten sie ein gutes Instrument dar, um für Privatmärkte vorgesehenes Kapital zwischenzeitlich zu parken.

WAS SPRICHT FÜR INDEXANLAGEN?

Zwar weisen alternative Anlagen unsystematische Risiken auf, die sich nicht durch Indexanlagen nachbilden lassen, bei bestimmten Makro-Risiken wie Wirtschaftswachstum oder Realzinsen ist dies aber möglich. Solche Indexstrategien können für eine gewisse Zeit ein Engagement bieten, das alternativen Anlagen sehr ähnlich ist. Aufgrund der Liquidität des ETF-Marktes sind ETFs auch als taktische Anlagelösungen einsetzbar, um Cashflows gezielter zu steuern und gleichzeitig das Risiko mangelnder Liquidität zu reduzieren.

Fallstudien dienen nur zur Veranschaulichung. Sie sind nicht als Garantie für zukünftige Ergebnisse oder Ereignisse gedacht und sollten nicht als Beratung oder Empfehlung angesehen werden.

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